Pürierstab – der praktische Küchenhelfer

Pürierstab - der praktische KüchenhelferIn jedem Haushalt gibt es elektronische Kleingeräte, die man einfach nicht mehr missen möchte. Der Wasserkocher, die Spülmaschine, die Kaffeemaschine und natürlich die Waschmaschine gehören dazu. Für die meisten gibt es aber noch ein Gerät, das mindestens ebenso wichtig ist: Der Pürierstab! Suppen, Smoothies, Cremes und andere Speisen können damit zubereitet werden. Je nach Ausführung und Aufsätzen kann der Pürierstab noch viel mehr als nur pürieren. Vielmehr kann er einem kleinen Mixer gleichgesetzt werden. Ja, es sollte in jedem Haushalt mindestens einen dieser kleinen Wundergeräte geben. Denn mit einem Pürierstab wird so mancher Arbeitsgang bei der Zubereitung der Speisen erleichtert.

So einfach – so gut

Schauen wir uns die unterschiedlichen Modelle eines Pürierstabes an, werden wir feststellen, dass sie alle gleich aufgebaut sind. Dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede, die dadurch die Einsatzmöglichkeiten verändern. Dabei handelt es sich etwa um die Anzahl und die Form der Messer, den Mixfuß. Je nach Beschaffenheit kann das Pürierergebnis anders ausfallen. Beim Kauf ist es wichtig, auf diese Dinge zu achten. Doch ist es ebenfalls wichtig, sich genau darüber im Klaren zu sein, was genau die Hauptaufgabe dieses Gerätes sein soll. Werden ausschließlich Smoothies damit zubereitet? Dann ist ein Standfuß ganz praktisch und ein entsprechendes Behältnis, das ganz genau darunter platziert werden kann. Ebenso könnte das Modell vorrangig zum Zubereiten von Suppen und anderen Gerichten verwendet werden, die am besten direkt im Topf püriert werden sollen. Der Vorteil von einem mobilen Gerät ist, dass Suppen und ähnliches zum Bearbeiten nicht extra umgefüllt werden müssen. Man kann dies ganz einfach im Topf erledigen. Der zusätzliche Arbeitsgang fällt weg. Zusätzliches Kochgeschirr wird auch nicht benötigt. Weniger Abwasch ist doch immer positiv zu verzeichnen, nicht wahr? Und genau diese flexible Einsatzmöglichkeit ist es, die dem Stabmixer seinen guten Ruf vorauseilen lässt. Wer sich erst einmal mit ihm angefreundet hat, kann ihn sich nicht mehr aus der Küche wegdenken.

Was macht einen guten Pürierstab aus?

Natürlich sollte die Auswahl individuell getroffen werden. Jeder Nutzer hat seine eigenen Kriterien, nach denen er ein solches Modell auswählt. Neben diesen gibt es aber auch ganz allgemeine Kriterien, die unbedingt erfüllt sein sollten. Sicher mag auch der Preis eine Rolle spielen. Allerdings sollte dies eher eine untergeordnete Rolle sein, denn einige andere Kriterien wiegen wesentlich schwerer.
  • Die Verarbeitung: Pürierstäbe bekommt man mit viel Glück bereits für EURO 10,00 im Discounter. Allerdings sollte man bei diesen Plastikmodellen vorsichtig sein. Nicht immer verfügen sie über ein TÜV-Label. Sicherlich können sie dennoch gute Arbeit leisten, wenn sie nur hin und wieder zur Anwendung kommen. Für einen täglichen Gebrauch sind sie allerdings nicht zu empfehlen. Je besser die Verarbeitung ist, je stabiler die Außenhülle, desto langlebiger sind sie.
  • Das TÜV-Label: Grundsätzlich ist auf dieses Label zu achten. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Einsatz dieses Gerätes sicher ist.
  • Spritzschutz: Nicht jedes Modell verfügt über einen Spritzschutz. Dieser ist allerdings von Vorteil. So bleibt die Arbeitsfläche sauber.
  • Leichtes Entriegeln: Um den Rührstab zu reinigen, muss er vom oberen Teil leicht, wenn möglich sogar einhändig, getrennt werden können. Sollte dies nicht der Fall sein, haben Sie nur direkt nach dem Einsatz die Option, den Rühraufsatz gründlich zu reinigen. Hat sich erst einmal der Nahrungsbrei festgesetzt, ist es schwierig, eine gründliche, hygienische Reinigung zu gewährleisten. Am besten, Sie nutzen jedes Mal nach der Anwendung sofort heißes Wasser zum Abspülen.
  • Geschirrspülfähig: Am besten kann man die hygienische Reinigung gewährleisten, wenn das Modell im Geschirrspüler gereinigt werden kann.
  • Notwendiger Kraftaufwand: Die unterschiedlichen Modelle fordern einen unterschiedlichen Kraftaufwand ein. Dieser ist abhängig von den Messern und ihrer Anordnung im Pürieraufsatz. Je besser die Qualität der Messer und je optimierter ihre Anordnung ist, desto leichter können auch härtere Nahrungsmittel püriert werden.


Material des Mixfusses und der Messer

Seien wir ehrlich: Die hygienischste Variante des Mixfusses ist Edelstahl. Sie ist nicht nur optimal zu reinigen und besitzt eine lange Lebensdauer. Sie ist zudem geschmacksneutral und gibt im Gegensatz zu Kunststoff auch beim Pürieren heißer Suppen keine Schadstoffe ab. Sicherlich geben auch die Hersteller der Kunststoff-Modelle an, dass sie vollkommen schadstofffrei sind. Allerdings ist dies bei Kunststoff niemals zu hundert Prozent zu gewährleisten. Ebenso ist eine Verfärbung bei Edelstahl vollkommen ausgeschlossen. Die Kunststoffmodelle hingegen sind bereits nach mehreren Karotten- oder Rote-Beete-Breien für immer verfärbt. Dies hat allerdings nichts mit der Arbeitsleistung des Pürierstabes zu tun. Wenn Sie sich für ein besonders gutes Messer entscheiden wollen, besteht dieses aus Titanium. Diese Messer sind sechs Mal härter als ein reguläres Edelstahlmesser. Der große Vorteil der Titaniummesser ist, dass sie auch länger scharf bleiben als das normale Edelstahlmesser.

Die Anzahl der Messer

Sie werden, wenn Sie sich nach einem passenden Modell umschauen, feststellen, dass es Pürierstäbe sowohl mit 2, 3 und 4 Messerklingen gibt. Welche Anzahl letztlich das beste Ergebnis hervorbringt, ist von den zu verarbeitenden Nahrungsmitteln abhängig. Ebenso sollte natürlich auf das Messermaterial geachtet werden, wie bereits erwähnt wurde.

Geschwindigkeitsregulierung

Wer sich für ein günstiges Modell entscheidet, sollte sich nicht wundern, dass er keine Option findet, die Geschwindigkeit des Pürierstabes zu regulieren. Dies ist jedoch sinnvoll, wenn der Pürierstab für viele unterschiedliche Gerichte, Smoothies und Breie verwendet wird. Denn jedes Mixgut benötigt eine andere Geschwindigkeit, um zu einem perfekten Ergebnis zu gelangen. Ein Anpassen der Geschwindigkeit an das Mixgut kann große Vorteile mit sich bringen.

Kabellänge

Die Kabellänge ist manchmal nicht das, was man sich auch nur ansatzweise vorstellt. Einige Modelle jedoch weisen eine Kabellänge von bis zu 140cm auf. So erreichen Sie jeden Topf auf dem Herd, jede Schüssel auf der Arbeitsfläche. Bei einem Spiralkabel kann sich diese Länge noch einmal um gut 20cm erhöhen.

Das Gewicht

Bedenken Sie, dass dieses Gerät einhändig benutzt wird. Daher sollte das Gerät nicht allzu schwer sein. Geräte, die mehr als ein Kilogramm wiegen, sind schwere Geräte, aber immer noch gut mit einer Hand zu bedienen.

... und die Lautstärke?

60dB bis 80dB ist die durchschnittliche Lautstärke, die von einem Stabmixer erzeugt wird. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass auch das Mixgut an der Lautstärke beteiligt ist. Je härter es ist, desto lauter wird das Mixgeräusch.